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Die Plattform GIPHY wurde gerade für rund 400 Millionen Dollar von Instagram aufgekauft. „GIPHY is the best way to search, share, discover and create GIFs on the Internet.” – so das Unternehmen über sich selbst.

Die Plattform bündelt animierte Bilder, Sticker und Wörter und hat sich als Suchmaschine für „Short Form Entertainment“ etabliert. Die Inhalt sind aus der modernen Kommunikation – insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe – kaum noch wegzudenken. Man kann sie beispielsweise in iMessages, WhatsApp, Twitter, Facebook, TikTok und natürlich auf Instagram nutzen.

Sie sind der perfekte Weg, um dem eigenen Kanal und der Kommunikation eine ganz persönliche Note zu verleihen und damit die Wiedererkennung erhöhen. Ebenso können aber auch alle Nutzer die GIFs verwenden und so das „Markenerlebnis“ verstärken und ebenfalls nach außen kommunizieren.

Große Tourismusbetriebe wie die Tirol Info (https://www.tirol.at) setzen schon länger auf eine ganze Reihe eigener Sticker, die sich über das Schlagwort #visittirol (https://giphy.com/search/visittirol-stickers) verschiedenen Plattformen finden lassen. Die Reichweiten einzelner Sticker knacken da schnell mal die Millionen-Grenze.

Eigene GIFs lassen sich mit Hilfe von Grafik-Programmen wie Photoshop problemlos erstellen. Aber auch GIPHY selbst bietet ein Werkzeug dafür an: https://giphy.com/create/gifmaker

Um eigene GIFs in den Instagram-Stories zu verwenden, gibt es zwei Wege:

1.) Die GIFs werden als Dateien auf dem eigenen Smartphone oder Tablet gespeichert. Erstellt man eine Story wechselt man zu dem gewünschten GIF, geht auf den Befehl „Kopieren“ und bekommt dann bei der Rückkehr in Instagram Story die Möglichkeit geboten, das GIF mit einem Klick einzufügen.

 Vorteil: Die GIFs werden sauber und hochauflösend dargestellt.

Nachteil: Man selbst ist der Einzige, der sie einsetzen kann.

2.) Man erstellt einen sogenannten „Brand Channel“ bei GIPHY. Dieser lässt sich kostenfrei beantragen. Dafür sind ein Nutzerkonto und der Upload von mindestens 5 GIFs notwendig. Wichtig für die GIFs: Mindestens 20% der Fläche müssen transparent sein, damit sie als Sticker registriert werden. Der Ansturm auf Brand Channels ist derzeit groß, daher dauern die Freigabe-Prozesse derzeit einige Tage. Ist der Kanal freigegeben, können Nutzer die Sticker auch auf Instagram unter dem passenden Schlagwort finden und in ihren Stories verwenden.

Vorteil: Jeder kann die Sticker verwenden und so die Reichweite und Sichtbarkeit steigern.

Nachteil: Leider komprimiert Giphy die Sticker beim Upload, was manchmal für qualitativ suboptimale Ergebnisse sorgt.

So oder so eine tolle Möglichkeit, Stories schöner zu gestalten und gleichzeitig die eigenen Fans und Nutzer als „Marken- oder Stadtbotschafter“ gewinnen zu können.