Passende Bewerbungen für Verwaltungen und Behörden dank der richtigen Social Media Strategie

Social Media im Überblick für Städte, Gemeinden und Kommunen

In der dynamischen Welt von Social Media ist es entscheidend, nicht nur präsent zu sein, sondern auch die sich ständig wandelnden Trends, Möglichkeiten und Herausforderungen zu verstehen. Dieses Einführungsseminar bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in die Landschaft der sozialen Medien, indem es aktuelle Trends beleuchtet, Chancen aufzeigt und auf potenzielle Risiken hinweist.

Erfahren Sie, wie Sie Social Media strategisch nutzen können, um Ihre Ziele zu erreichen, Ihre Zielgruppe effektiv anzusprechen und Ihre Online-Präsenz zu optimieren. Tauchen Sie ein in die Welt der sozialen Medien und werden Sie zum kompetenten Navigator in diesem facettenreichen digitalen Ökosystem.

  • Grundlagen der Social Media Plattformen
    Schneller Überblick über die verschiedenen Plattformen und ihre spezifischen Funktionen.
  • Aktuelle Social Media Trends
    Erkennen und Nutzen der neuesten Entwicklungen und Bewegungen in der Social Media Welt.
  • Chancen ausschöpfen
    Strategien zur Verstärkung Ihrer Online- Präsenz und Interaktion mit der Zielgruppe.
  • Risikomanagement
    Identifikation und Umgang mit den Herausforderungen und Gefahren in sozialen Netzwerken.
  • Effektive Social Media Praktiken
    Erlernen bewährter Methoden für eine erfolgreiche Social Media Strategie.

Nach diesem Seminar werden Sie nicht nur mit einem soliden Verständnis der Social Media-Landschaft ausgestattet sein, sondern auch mit dem nötigen Rüstzeug, um die digitalen Chancen zu ergreifen, Risiken zu minimieren und Ihre Online-Präsenz effektiv zu gestalten.

Steigen Sie ein in die Welt der sozialen Medien und nutzen Sie die Kraft dieser Plattformen, um Ihre Botschaften weit und wirkungsvoll zu verbreiten.

Mehr dazu demnächst auf w!ssenstransfer - eine Tochtergesellschaft des Niedersächsischen Städtetages


Vortrag von Infodesignerin Daniela Vey - Wie KI-Tools wie ChatGPT und Dall-E bei der Personalgewinnung und Mitarbeiterbindung in Zeiten des Fachkräftemangels helfen können

Wie Sie ChatGPT erfolgreich für Ihre Personalarbeit nutzen

Der Fachkräftemangel stellt insbesondere die öffentliche Verwaltung, und dort die Personalabteilungen und Kommunikationsverantwortlichen, vor enorme Herausforderungen. Dieser Druck intensiviert die bereits existierenden Hürden in der Personalarbeit wie Zeitknappheit, begrenzte Ressourcen und die Erwartung nachhaltiger Leistung. Wie können Sie in dieser komplexen Lage die Personalbeschaffung effektiv gestalten und gleichzeitig die Bindung Ihrer aktuellen Mitarbeitenden fördern? Die Lösung könnte in künstlicher Intelligenz, genauer gesagt, in ChatGPT liegen.

Unser Webinar vermittelt Ihnen Einblicke in verschiedene Möglichkeiten, die ChatGPT im Bereich Human Resources bietet. Erfahren Sie, wie dieses fortschrittliche Tool Sie nicht nur bei der kreativen Ansprache potenzieller neuer Mitarbeiter:innen unterstützen kann, sondern auch in der Mitarbeiter:innenbindung neue Maßstäbe setzt. Mit der Integration von ChatGPT in Ihre HR-Prozesse legen Sie den Grundstein für ein effizientes, modernes und vor allem zukunftsfähiges Personalmanagement.

Inhalte

Personalbeschaffung:

  • Erstellung und Optimierung von Stellenanzeigen
  • Erstellung von Interview-Leitfäden und Bewertungskriterien

Mitarbeiter:innenbindung & -zufriedenheit:

  • Entwicklung von Mitarbeiter:innenumfragen 
  • Strategien zur Steigerung der Mitarbeiter:innenzufriedenheit
  • Maßnahmen zur Förderung einer positiven Kultur in Ihrer Behörde

Onboarding:

  • Erarbeitung von Onboarding-Prozessen und -Plänen
  • Vorschläge für effektive Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter:innen

Employer Branding:

  • Strategien zur Stärkung der Arbeitgebermarke
  • Empfehlungen für den Einsatz von Social Media im HR-Bereich

Ihr Nutzen

  • Sie erlangen ein strategisches Verständnis für den Einsatz von ChatGPT als effizientes und modernes HR-Tool.
  • Sie lernen praktische Anwendungsbeispiele für die Automatisierung von Prozessen in Personalbeschaffung und Onboarding kennen.
  • Sie erfahren mehr über leicht umsetzbare Methoden zur Steigerung der Mitarbeiter:innenbindung und -zufriedenheit.
  • Sie erfahren, wie innovative Ansätze für ein zukunftsorientiertes Employer Branding im öffentlichen Sektor aussehen.

Teilnehmende

Geeignet für alle Mitarbeiter:innen der öffentlichen Verwaltung, die im Bereich Personal tätig sind und ihren Arbeitsalltag effizienter und innovativer gestalten möchten. Auch Mitarbeiter:innen aus dem Kommunikationsbereich erhalten hilfreiche Tipps und Ideen für die interne Kommunikation und die Social-Media-Nutzung im HR-Bereich.

Expertin

Daniela Vey ist Informationsdesignerin und Social-Media-Expertin. Bereits seit 2009 begleitet sie Kommunen und Behörden auf dem Weg in die sozialen Medien. Ihr Fokus liegt dabei auf nachhaltigen, nutzerzentrierten Strategien. Ihr Herz schlägt für Vorträge und Workshops, bei denen sie die Teilnehmer:innen für ihre digitalen Themen begeistern kann. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge, schreibt unter anderem eine wöchentliche Kolumne für den Staatsanzeiger und steht als Co-Moderatorin der AllSocial Konferenz in regem Austausch mit anderen Experten.

Technische Hinweise

Der Zugang zum Webinar erfolgt über die Software „Zoom“. Hier lassen sich Videokonferenzen auch ohne Anmeldung/Registrierung durchführen. Sie können das Programm entweder als Webanwendung oder als Anwendung auf Ihrem Computer starten, sollten Sie Zoom bereits installiert haben. Für eine optimale Verbindung benötigen Sie:

  • eine aktuelle Version des Browsers Chrome (Empfehlung), Firefox oder Internet Explorer/Microsoft Edge
  • eine stabile Internetverbindung
  • ein Headset oder eingebaute bzw. angeschlossene Audioboxen an Ihrem PC/Notebook/Mac.

Die Zugangsdaten erhalten Sie vor dem Webinar in gesonderter Mail. Weitere technische Hinweise finden Sie ebenfalls zum Herunterladen in Ihrer persönlichen Lernumgebung.

Weitere interessante Artikel dazu auf meinem Blog:


Vortrag von infodesignerin Daniela Vey - ChatGPT und KI helfen und vereinfachen Social Media, Öffentlichkeitsarbeit und PR in der öffentlichen Verwaltung

ChatGPT als Unterstützung für Ihre PR-Arbeit

ChatGPT revolutioniert die Arbeitswelt und bietet auch für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der öffentlichen Verwaltung enorme Potenziale. Entdecken Sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von ChatGPT – von der Recherche über das Zusammenfassen von Fachtexten bis hin zur Optimierung von Texten für Suchmaschinen.

In diesem praxisnahen Webinar erhalten Sie wertvolle Einblicke in relevante Vorgehensweisen und Prompts (Befehle), die Sie direkt in Ihrer Arbeit einsetzen können. Sparen Sie Zeit und Ressourcen, während Sie Ihre Öffentlichkeitsarbeit auf ein neues Niveau heben.

Inhalte

  • Einführung in ChatGPT und seine Einsatzmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung
  • Zeitersparnis durch effiziente Recherche und Zusammenfassung von Fachtexten
  • Erstellung bürgernaher, verständlicher Texte mit Hilfe von ChatGPT
  • Vorbereitung und Optimierung von Social-Media-Beiträgen
  • Textoptimierung für Suchmaschinen mit KI-Unterstützung
  • Praktische Beispiele zur Anwendung von ChatGPT

Ihr Nutzen

  • Sie lernen ChatGPT als leistungsstarkes Werkzeug für die Öffentlichkeitsarbeit kennen.
  • Sie verstehen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von ChatGPT.
  • Sie erhalten praktische Tipps und Tricks zur effizienten Nutzung für Ihren Arbeitsalltag.
  • Sie profitieren von Zeitersparnis und Arbeitserleichterung durch den gezielten Einsatz von ChatGPT.

Teilnehmende

Geeignet für alle Mitarbeiter:innen der öffentlichen Verwaltung, die Zeit sparen und ihren Arbeitsalltag in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch den Einsatz von ChatGPT erleichtern möchten.

Übrigens: Sie möchten sich noch mehr mit ChatGPT beschäftigen und wollen erfahren, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen, wenn Sie z. B. von ChatGPT erstellte Texte verwenden? Dann buchen Sie zwei Webinare zum Thema KI zum vergünstigten Paketpreis.

Expertin

Daniela Vey ist Informationsdesignerin und Social-Media-Expertin. Bereits seit 2009 begleitet sie Kommunen und Behörden auf dem Weg in die sozialen Medien. Ihr Fokus liegt dabei auf nachhaltigen, nutzerzentrierten Strategien. Ihr Herz schlägt für Vorträge und Workshops, bei denen sie die Teilnehmer:innen für ihre digitalen Themen begeistern kann. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge, schreibt unter anderem eine wöchentliche Kolumne für den Staatsanzeiger und steht als Workshop-Leiterin und Co-Moderatorin der AllSocial Konferenz in regem Austausch mit anderen Experten.

Technische Hinweise

Der Zugang zum Webinar erfolgt über die Software „Zoom“. Hier lassen sich Videokonferenzen auch ohne Anmeldung/Registrierung durchführen. Sie können das Programm entweder als Webanwendung oder als Anwendung auf Ihrem Computer starten, sollten Sie Zoom bereits installiert haben. Für eine optimale Verbindung benötigen Sie:

  • eine aktuelle Version des Browsers Chrome (Empfehlung), Firefox oder Internet Explorer/Microsoft Edge
  • eine stabile Internetverbindung
  • ein Headset oder eingebaute bzw. angeschlossene Audioboxen an Ihrem PC/Notebook/Mac.

Die Zugangsdaten erhalten Sie vor dem Webinar in gesonderter Mail. Weitere technische Hinweise finden Sie ebenfalls zum Herunterladen in Ihrer persönlichen Lernumgebung.

Mehr zu ChatGPT und KI finden Sie auch in meinem Blog:


Der ultimative Leitfaden: So formulieren Sie effektive Prompts für ChatGPT in der Öffentlichkeitsarbeit

Wie erstelle ich einen richtig guten Prompt?

Das Erstellen eines wirkungsvollen Prompts für ChatGPT ist eine Kunst und Wissenschaft zugleich, die besonders für Pressesprecher und Marketing-Experten in städtischen Verwaltungen, Behörden und Kreativagenturen von unschätzbarem Wert ist. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt der effektiven Kommunikation mit KI eintauchen.

1. Klarheit ist König

Ihr Prompt sollte so präzise wie möglich sein. Wenn Sie klare Erwartungen setzen, erhalten Sie auch klare Antworten. Zum Beispiel: "Erstellen Sie eine Pressemitteilung zur Einführung unseres neuen nachhaltigen Produkts."

2. Kontext schafft Verständnis

Geben Sie genügend Kontext für Ihre Anfrage. Wenn Sie eine Frage zu einem speziellen Thema haben, fügen Sie relevante Hintergrundinformationen hinzu. Je mehr ChatGPT weiß, desto besser wird die Antwort sein.

3. Instruktionen als Leitfaden

Seien Sie explizit in Ihren Anweisungen. Wenn Sie eine inspirierende Rede möchten, könnten Sie sagen: "Verfassen Sie eine motivierende Rede für die nächste Klimaschutz-Konferenz."

4. Ton und Stil

Wünschen Sie einen bestimmten Ton oder Stil? Dann geben Sie das in Ihrem Prompt an. Ob formell, informell oder humorvoll – die Wahl liegt bei Ihnen.

5. Experimentieren lohnt sich

Manchmal kann eine kleine Änderung in der Formulierung einen großen Unterschied machen. Trauen Sie sich, verschiedene Varianten auszuprobieren.

6. Die Goldilocks-Regel für die Länge

Nicht zu kurz, nicht zu lang – Ihre Aufforderung sollte gerade richtig sein. Zu viel Text kann die KI verwirren, während zu wenig Information zu vagen Antworten führen kann.

7. Überprüfen und Anpassen

Die erste Antwort ist nicht immer die beste. Überprüfen Sie die Ergebnisse und passen Sie Ihren Prompt entsprechend an.

Ein Beispiel für einen guten Prompt könnte sein: "Schreiben Sie einen formellen Brief an einen Mitarbeiter, um ihn für seine harte Arbeit zu loben und ihm eine Beförderung anzubieten." Dieser Prompt ist klar, gibt genügend Kontext, ist spezifisch und instruktiv, und gibt den gewünschten Ton an.

LESETIPPErfolgreiche PR und Social Media Arbeit mit KI: Maximieren Sie Ihre Effizienz mit ChatGPT

Praxis-Beispiele für verschiedene Anwendungsfälle:

  1. Artikel: "Schreiben Sie einen wissenschaftlichen Artikel im formalen Stil über die neuesten Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Betrachten Sie sowohl positive als auch negative Aspekte und stützen Sie Ihre Aussagen auf aktuelle Forschung."
  2. Sozialer Medien Post: "Verfassen Sie einen inspirierenden und positiven Instagram-Post, der die Wichtigkeit von Selbstpflege und mentaler Gesundheit hervorhebt. Sprechen Sie dabei eine junge, gesundheitsbewusste Zielgruppe an."
  3. Pressemitteilung: "Verfassen Sie eine formelle Pressemitteilung für die Einführung eines neuen umweltfreundlichen Produkts unserer Firma, das dazu beitragen soll, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Stellen Sie die Vorteile des Produkts und seine Bedeutung für die Nachhaltigkeitsziele unseres Unternehmens heraus."
  4. Geschichtenerzählung: "Schreiben Sie eine spannende, kreative Kurzgeschichte über ein Kind, das die Fähigkeit entdeckt, mit Tieren zu sprechen. Stellen Sie die Geschichte so dar, dass sie Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren anspricht."
  5. Unternehmensbericht: "Erstellen Sie einen sachlichen, formellen Geschäftsbericht, der die finanzielle Performance unserer Firma im letzten Quartal darstellt. Beziehen Sie Erläuterungen zu den Umsätzen, den Ausgaben, den Gewinnen und den Hauptgeschäftsbereichen ein."
  6. Newsletter: "Verfassen Sie einen einladenden, informativen Newsletter für unsere Kunden, in dem neue Produktveröffentlichungen, kommende Events und aktuelle Neuigkeiten unseres Unternehmens vorgestellt werden."
  7. Produktbeschreibung: "Schreiben Sie eine ansprechende, überzeugende Produktbeschreibung für unseren neuesten Laufschuh, der speziell für Marathonläufer entwickelt wurde. Heben Sie die innovativen Funktionen, die Vorteile und den Komfort des Schuhs hervor."
  8. Lebenslauf: "Erstellen Sie einen professionellen, formellen Lebenslauf für einen Softwareentwickler mit 5 Jahren Erfahrung, spezialisiert auf Python und Machine Learning. Beziehen Sie Erfahrungen in verschiedenen Projekten, Fachkenntnisse und Weiterbildungen ein."

Mit diesen Prinzipien und Beispielen sollten Sie in der Lage sein, effektive Prompts für eine Vielzahl von Anwendungsfällen zu erstellen. Denken Sie daran, dass es hilfreich sein kann, mehrere Versionen eines Prompts auszuprobieren, um zu sehen, welche die besten Ergebnisse liefert.

VERANSTALTUNGSTIPP: ChatGPT als Unterstützung für Ihre PR-Arbeit

Wie gebe ich die richtige Instruktion für einen bestimmten Text-Typ?

  1. Bericht: "Schreiben Sie einen Bericht über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland."
  2. Pressemitteilung: "Verfassen Sie eine Pressemitteilung für ein neues nachhaltiges Produkt, das unsere Firma auf den Markt bringt."
  3. Artikel: "Schreiben Sie einen Artikel mit dem Titel 'Die Auswirkungen von Klimawandel auf die Tierwelt'."
  4. Brief: "Verfassen Sie einen formellen Brief an einen Geschäftspartner, um eine bevorstehende Konferenz anzukündigen."
  5. Rede: "Schreiben Sie eine Rede, die ich auf der nächsten Klimaschutz-Konferenz halten kann, um die Bedeutung von Nachhaltigkeit zu betonen."
  6. Rezension: "Verfassen Sie eine positive Rezension für das Buch 'The Future We Choose'."
  7. Sozialmediabeitrag: "Erstellen Sie einen motivierenden Instagram-Post für unsere Follower, der unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit hervorhebt."
  8. Fiktive Geschichte: "Schreiben Sie eine kurze Geschichte über einen jungen Mann, der eine Zeitmaschine erfindet."

Es ist wichtig, den gewünschten Ton und Stil anzugeben, insbesondere bei Texttypen, die in verschiedenen Kontexten variieren können. Zum Beispiel könnte ein Blogbeitrag formell oder informell sein, abhängig von Ihrer Zielgruppe und Ihrem Markenstil. Beispielsweise könnten Sie sagen: "Schreiben Sie einen informellen und humorvollen Blogbeitrag über die Herausforderungen des Lebens mit Haustieren."

Die Bereitstellung von Kontext und relevanten Details kann auch helfen, den Texttyp zu definieren und die Qualität der Ausgabe zu verbessern. Zum Beispiel: "Verfassen Sie eine Rede, die ich auf der Klimaschutz-Konferenz in Berlin halten werde. Die Zielgruppe sind Führungskräfte und Fachleute aus dem Bereich erneuerbare Energien. Der Schwerpunkt sollte auf den jüngsten Fortschritten in der Solartechnologie liegen."

Welche Ausdrucksformen für Ton und Stil kennt ChatGPT?

Die Bestimmung des Tons und Stils in Ihren Anweisungen kann dazu beitragen, dass die Antworten von ChatGPT Ihren Anforderungen besser entsprechen. Hier sind einige Beispiele für verschiedene Ton- und Stilausdrücke, die Sie in Ihren Anweisungen verwenden können:

  1. Formell: "Verfassen Sie einen formellen Bericht über die aktuelle Wirtschaftslage."
  2. Informell: "Schreiben Sie einen informellen Blogbeitrag über die besten Freizeitaktivitäten im Sommer."
  3. Wissenschaftlich: "Verfassen Sie einen wissenschaftlichen Artikel über die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf das Artensterben."
  4. Journalistisch: "Schreiben Sie eine journalistische Reportage über die neuesten Trends im Bereich Künstliche Intelligenz."
  5. Kreativ: "Schreiben Sie eine kreative Kurzgeschichte über ein Mädchen, das die Fähigkeit hat, in die Zukunft zu sehen."
  6. Motivierend: "Verfassen Sie einen motivierenden Redeentwurf für eine Abschlussfeier."
  7. Überzeugend: "Schreiben Sie einen überzeugenden Essay darüber, warum mehr in erneuerbare Energien investiert werden sollte."
  8. Humorvoll: "Schreiben Sie einen humorvollen Blogbeitrag über die Herausforderungen des Alltags in einem Home-Office."
  9. Sachlich: "Verfassen Sie einen sachlichen Bericht über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die globale Wirtschaft."
  10. Emotional: "Schreiben Sie einen emotionalen Brief an einen Freund, der eine schwierige Zeit durchmacht."

Jeder dieser Stile hat seinen eigenen Zweck und Kontext, in dem er am effektivsten ist. Stellen Sie daher sicher, dass der von Ihnen gewählte Stil zu Ihrem gewünschten Ausdruck und Kontext passt.


20 brennende Fragen zur Social-Media-Arbeit in der öffentlichen Verwaltung: Antworten von einer Expertin

Als Social Media-Expertin bin ich es gewohnt, eine Menge Fragen von Gemeinden, Kommunen und Städten zu bekommen. Und das ist großartig - Fragen sind der erste Schritt zur Verbesserung! Deshalb dachte ich mir, es wäre hilfreich, einen Blogbeitrag zu verfassen, in dem ich die häufigsten und brennendsten Fragen beantworte.

1. Brauchen wir als Stadtverwaltung Social Media überhaupt?

Absolut. Social Media ist in der heutigen vernetzten Welt unerlässlich, um effektiv mit den Bürgern zu kommunizieren. Als Stadtverwaltung haben Sie die Verantwortung, aktuelle Informationen zu verbreiten, auf Bürgeranfragen zu antworten und Transparenz zu fördern. Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram bieten eine einzigartige Möglichkeit, einen direkten Dialog mit den Bürgern zu führen.

Zudem können Sie durch die Nutzung von Social Media das Engagement und die Partizipation der Bürger in lokalen Angelegenheiten erhöhen. Und schließlich hilft es, das Image der Stadtverwaltung als modern und bürgernah zu stärken.

2. Ist Social Media für Stadtverwaltungen nicht zu zeitaufwendig?

Es ist richtig, dass Social Media ein gewisses Maß an Zeit und Engagement erfordert. Es handelt sich jedoch um eine Investition, die erhebliche Vorteile mit sich bringt. Mit einer gut durchdachten Social Media-Strategie und effektiven Management-Tools kann der Zeitaufwand minimiert werden. Es geht darum, Qualität vor Quantität zu setzen und sich auf die Plattformen zu konzentrieren, auf denen sich Ihre Zielgruppe befindet.

Außerdem gibt es Tools zur Automatisierung von Beiträgen und zur Überwachung von Aktivitäten, die den Aufwand erheblich reduzieren können. Darüber hinaus ist es wichtig, das Social Media Management als integralen Bestandteil der täglichen Arbeit anzusehen und nicht als Zusatzaufgabe. Die Zeit, die Sie in Social Media investieren, ist eine direkte Investition in Ihre Beziehung zu den Bürgern.

3. Wie viel Zeit benötigen wir für Social Media?

Die Antwort auf diese Frage ist stark abhängig von Ihren Zielen und dem Grad Ihrer Beteiligung auf den Plattformen. Falls Sie eine intensive Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe anstreben, sollten Sie genügend Zeit für das Verfassen und Planen von Beiträgen, das Beantworten von Kommentaren und das Moderieren von Diskussionen einplanen. Abhängig vom Engagement Ihrer Zielgruppe kann dies durchaus einige Stunden pro Woche in Anspruch nehmen.

Dazu kommt die Zeit, die Sie für die strategische Planung und Überwachung Ihrer Social Media Aktivitäten benötigen. Auch hier variiert der Zeitaufwand stark, je nachdem, wie detailliert Ihre Strategie ist und wie genau Sie Ihre Ergebnisse verfolgen wollen.

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass Social Media kein Kanal ist, der "nebenbei" betreut werden kann. Es ist ein Engagement, das Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Sollten Sie sich entscheiden, Social Media in Ihre Kommunikationsstrategie aufzunehmen, planen Sie entsprechend Zeit und Ressourcen ein. Eine grobe Schätzung kann dabei 8 bis 24 Stunden pro Monat und Kanal sein, je nachdem, wie intensiv Sie die Plattformen nutzen möchten.

Extra-Tipp an die Chefs: Einer der größten Zeitfresser ist dabei übrigens das Fehlen von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets und ein zugehöriger Datenvertrag. Ohne brauchen die Mitarbeiter häufig 3 bis 10x so lange für einzelne Beiträge. Bitte sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle und frustrieren Sie das Social Media Team nicht unnötig!

LESE-TIPP: Effizientes Social Media Management: Zeit sparen mit den richtigen Werkzeugen

4. Welche Sozialen Medien sind für Stadtverwaltungen am besten geeignet?

Die Auswahl der geeigneten Social-Media-Plattformen hängt stark von Ihrer Zielgruppe ab. Wo verbringen die Menschen, mit denen Sie kommunizieren möchten, ihre Online-Zeit? Wenn Sie eher eine jüngere Zielgruppe erreichen möchten, könnten Instagram und TikTok geeignete Kanäle sein. Eine ältere Zielgruppe könnte eher auf Facebook oder Twitter zu finden sein. LinkedIn kann ideal für professionelle Kontakte und Netzwerke sein. Bei lokalen oder regionalen Zielgruppen könnten auch lokale Netzwerke oder Plattformen wie Nextdoor eine gute Option sein.

Es ist wichtig, Ihre Zielgruppe zu kennen und zu verstehen, wo sie am meisten aktiv ist. Umfassende Analysen und Recherchen sind daher unerlässlich, um die richtigen Kanäle für Ihre Kommunikation zu wählen. Dabei ist es immer besser, ein oder zwei Kanäle richtig gut zu bedienen, anstatt auf allen Plattformen nur halbherzig präsent zu sein.

Zudem hat jede Plattform ihren eigenen Schwerpunkt. Während Instagram auf visuelle Inhalte setzt, ist Twitter eher textlastig. Überlegen Sie also, welche Art von Inhalten Sie teilen möchten und welche Plattform diese am besten unterstützt. Eine andere Überlegung könnte die Frage sein, welche Plattformen in Ihrer Stadt bereits gut etabliert sind und auf welchen Sie noch Pionierarbeit leisten müssen. Am Ende sollten Sie eine Plattform wählen, auf der Sie Ihre Zielgruppe erreichen können und die zu den Inhalten passt, die Sie teilen möchten.

5. Wie oft sollten wir auf Social Media posten?

Die Frequenz der Posts auf Social Media hängt stark von der Plattform ab und von der Art der Interaktion, die Sie anstreben. Auf Twitter zum Beispiel, wo die Fluktuation der Inhalte extrem hoch ist, kann es sinnvoll sein, mehrmals täglich zu posten, um sichtbar zu bleiben. Auf Facebook oder Instagram dagegen könnte ein bis zwei Posts pro Tag oder sogar mehrere Posts pro Woche ausreichend sein.

Wichtig ist, dass die Inhalte qualitativ hochwertig und für Ihre Zielgruppe relevant sind. Es ist besser, weniger, aber dafür hochwertige Inhalte zu posten, als viele Posts von geringer Qualität zu veröffentlichen. Achten Sie dabei auch auf die Reaktionen Ihrer Zielgruppe: Wenn Sie feststellen, dass die Interaktion mit Ihren Posts sinkt, wenn Sie häufiger posten, sollten Sie die Frequenz möglicherweise reduzieren.

Nutzen Sie die Analysetools, die die Plattformen bieten, um zu sehen, wann Ihre Zielgruppe online ist und wann Ihre Beiträge die meiste Aufmerksamkeit erhalten. So können Sie die beste Zeit für Ihre Beiträge ermitteln.

6. Warum ist „kurz und knackig“ so wichtig?

Im heutigen digitalen Zeitalter sind wir ständig mit Informationen überflutet. Aufgrund des hohen Informationsaufkommens haben die Menschen dazu tendiert, ihre Aufmerksamkeitsspanne zu verringern. Wenn Sie in den sozialen Medien posten, konkurrieren Sie um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe mit Hunderten von anderen Nachrichten, Anzeigen und Updates. In diesem schnellen, informationsgeladenen Umfeld haben Sie nur wenige Sekunden, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erregen und sie dazu zu bringen, sich näher mit Ihrem Inhalt zu beschäftigen.

Das bedeutet nicht, dass längere Inhalte keinen Wert haben, sondern dass der Anfang besonders überzeugend sein muss. Die ersten paar Sätze, der Titel oder die Überschrift eines Beitrags müssen das Interesse wecken und den Nutzer dazu bringen, mehr lesen zu wollen. Danach können Sie ins Detail gehen und den Nutzern die gewünschten Informationen liefern.

Aber selbst dann ist es wichtig, auf den Punkt zu kommen und Fluff zu vermeiden. Das Ziel ist es, dem Leser einen klaren Mehrwert zu bieten und seine Zeit zu respektieren. Denken Sie daran, dass es in der heutigen Welt oft einfacher ist, jemanden dazu zu bringen, ein Video zu schauen oder ein Bild anzuschauen, als ihn dazu zu bringen, einen langen Text zu lesen. Es hilft, Ihre Botschaft klar zu kommunizieren und stellt sicher, dass Ihre Inhalte gelesen und verstanden werden.

7. Was sollten wir posten?

Die Inhalte, die Sie auf Ihren Social Media-Kanälen posten, sollten vor allem eines sein: relevant für Ihre Zielgruppe. Hierbei ist es wichtig, dass Sie Ihr Publikum gut kennen und wissen, welche Themen und Formate es interessiert. Geben Sie Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung und zeigen Sie, was hinter den Kulissen passiert. Berichten Sie über aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Projekte in der Gemeinde. Interaktive Inhalte, wie Umfragen oder Quizze, sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Community einzubeziehen und zu Aktivität anzuregen.

Inspirieren Sie sich an erfolgreichen Beispielen anderer Stadtverwaltungen und probieren Sie unterschiedliche Formate und Inhalte aus, um zu sehen, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Und vergessen Sie nicht, Ihre Follower immer wieder zu Feedback und Meinungsäußerungen aufzufordern. So erfahren Sie direkt, was gut ankommt und was noch verbessert werden kann. Seien Sie dabei immer authentisch und zeigen Sie, dass hinter den Posts echte Menschen stecken. Authentizität schafft Vertrauen und Nähe und ist auf Social Media besonders wichtig.

8. Wie oft sollten wir Beiträge veröffentlichen?

Es ist wichtig, eine konstante Präsenz in den sozialen Medien zu zeigen, aber Qualität sollte immer über Quantität stehen. Während ein hoher Veröffentlichungsgrad Ihrer Beiträge dazu beitragen kann, die Sichtbarkeit und Interaktion zu erhöhen, kann dies auch nach hinten losgehen, wenn die Qualität der Beiträge darunter leidet. Die richtige Frequenz hängt von vielen Faktoren ab, darunter der Plattform, die Sie verwenden, das Engagement Ihrer Zielgruppe und Ihre eigenen Ressourcen.

Allerdings sollte ein Stadtverwaltung mindestens ein paar Mal pro Woche posten, um relevant zu bleiben. Einige soziale Medien, wie Twitter, verlangen aufgrund ihrer Schnelllebigkeit mehr Posts pro Tag, während andere, wie Facebook oder Instagram, weniger benötigen. Es ist auch sinnvoll, Ihre Veröffentlichungsstrategie an die Nutzungsgewohnheiten Ihrer Zielgruppe anzupassen. Wann sind Ihre Bürger am aktivsten auf den Plattformen? Zu diesen Zeiten sollten Sie Ihre Beiträge veröffentlichen.

Wichtig ist, dass Sie konsistent posten, d.h., es ist besser, jeden Tag ein oder zwei Posts zu veröffentlichen als 10 Posts an einem Tag und dann eine Woche lang nichts. Dies hält Sie in den Köpfen Ihrer Follower präsent und sorgt für eine stetige Interaktion.

9. Wie wichtig sind eigene Bilder für Social Media?

Die Bedeutung von eigenen Bildern für Social Media lässt sich kaum überschätzen. Sie sind eines der mächtigsten Werkzeuge, um Aufmerksamkeit zu erregen, Interaktionen zu fördern und Botschaften zu übermitteln. Bilder sprechen die Emotionen an, können komplexe Sachverhalte vereinfachen und fördern die Identifikation der Nutzer mit Ihrer Marke oder Organisation.

Eigenes Bildmaterial hat dabei den Vorteil, dass es einzigartig und authentisch ist. Stockfotos können zwar gelegentlich hilfreich sein, aber sie werden nie die spezifischen Merkmale und den Charakter Ihrer Stadt oder Gemeinde einfangen können. Gerade für Kommunen und Städte bietet es sich an, eigene Bilder zu verwenden, die die Attraktivität, Besonderheiten und den Alltag vor Ort darstellen. Das können beispielsweise Fotos von lokalen Veranstaltungen, bemerkenswerten Orten oder herausragenden Projekten sein.

Allerdings geht es nicht nur um Schönheit oder Professionalität der Bilder. Wichtig ist vor allem, dass sie zur Botschaft passen und den Ton Ihrer Social Media Kommunikation treffen. Bedenken Sie, dass die Menschen auf den sozialen Medien häufig ein hohes Maß an Authentizität schätzen. Ein "perfektes" Bild kann weniger ansprechend sein als eines, das eine echte und relatable Situation darstellt. Lassen Sie also ruhig auch mal die ein oder andere Unvollkommenheit zu und zeigen Sie das wahre Leben in Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Ja, eigene Bilder sind für Social Media extrem wichtig. Sie helfen dabei, Ihre Botschaften visuell zu verstärken, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erregen und eine emotionale Verbindung zu Ihrer Zielgruppe herzustellen.

10. Müssen wir jetzt auch Videos für Social Media erstellen?

Videos haben in den letzten Jahren einen enormen Stellenwert in der Social-Media-Landschaft erlangt. Sie bieten eine dynamische und immersive Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und komplexe Informationen zu vermitteln. Tatsächlich bevorzugen viele Nutzer Videos gegenüber textbasierten Inhalten, da sie als unterhaltsamer und leichter verständlich wahrgenommen werden.

Ein Video kann Emotionen und Atmosphäre auf eine Art und Weise transportieren, die mit reinem Text oder Bildern allein oft schwer zu erreichen ist. Dadurch eignen sie sich hervorragend, um tiefergehende Einblicke in das Leben und Arbeiten in Ihrer Stadt oder Gemeinde zu geben und dabei eine engere Bindung zur Zielgruppe aufzubauen.

Von kurzen Clips, die einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, über Live-Videos von Veranstaltungen bis hin zu erklärungsintensiven Tutorials oder Dokumentationen – das Spektrum an Videoformaten ist breit und bietet viele Möglichkeiten, auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen Ihrer Zielgruppe einzugehen.

Darüber hinaus fördern Videos die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte auf Social-Media-Plattformen. Viele Algorithmen bevorzugen Videoinhalte und stellen sie prominenter dar. Nutzer interagieren zudem häufiger mit Videos, indem sie diese kommentieren, teilen oder liken, was die Reichweite weiter erhöht.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Erstellung von Videos in der Regel mehr Zeit und Ressourcen erfordert als andere Formate. Zudem sollten Videos, genau wie andere Inhalte, immer den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe entsprechen und einen Mehrwert bieten. Kurz gesagt, ja, Videos sind für Social Media von großer Bedeutung. Sie bieten eine lebendige und einnehmende Möglichkeit, Ihre Botschaft zu vermitteln und Ihre Zielgruppe zu erreichen und zu binden.

11. Wie wichtig ist die Story-Funktion für uns als Verwaltung bzw. Behörde?

Die Story-Funktion in Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und sogar LinkedIn wird immer wichtiger. Sie bietet eine neue und spannende Möglichkeit, Ihre Botschaften auf eine weniger formale, direkte und oft auch unterhaltsamere Weise zu übermitteln. Stories erlauben eine andere Art von Präsentation und Interaktion, die besonders bei jüngeren Zielgruppen beliebt ist. Sie sind temporär, dauern in der Regel nur 24 Stunden und erzeugen dadurch einen gewissen Druck, sie "jetzt" anzuschauen, was zu mehr Engagement führen kann.

Für öffentliche Verwaltungen und Behörden kann die Nutzung der Story-Funktion verschiedene Vorteile haben. Sie können Einblicke hinter die Kulissen geben, Mitarbeiter vorstellen, über aktuelle Projekte oder Ereignisse informieren und sogar Meinungen und Feedback in Echtzeit einholen. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Transparenz zu erhöhen und eine stärkere Verbindung zur Community herzustellen.

Ein weiterer Vorteil der Nutzung von Stories besteht darin, dass Sie die Möglichkeit haben, auf eine eher informelle und menschliche Weise zu kommunizieren. Sie können humorvoll sein, Emotionen teilen und auf aktuelle Themen und Trends reagieren, was zu einer stärkeren und authentischeren Verbindung mit Ihrem Publikum führen kann.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Nutzung der Story-Funktion eine kontinuierliche Pflege erfordert, da die Inhalte nach 24 Stunden verschwinden. Dies kann für einige Teams eine Herausforderung darstellen, insbesondere wenn die Ressourcen begrenzt sind. Daher ist es entscheidend, eine klare Strategie zu haben, wie und wann Stories genutzt werden sollen, um das Beste aus diesem Format herauszuholen.

Zusammengefasst ist die Story-Funktion ein leistungsfähiges Tool in der Social Media Landschaft. Sie bietet eine dynamische, interaktive und unterhaltsame Möglichkeit, Ihre Zielgruppe zu erreichen und zu engagieren. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und kontinuierliche Pflege, um das Beste daraus zu machen.

12. Müssen wir auf alle Kommentare und Nachrichten antworten?

Ja, eine Antwort ist in der Regel ratsam, aber nicht immer erforderlich. Kommentare und Nachrichten auf Ihren Social-Media-Posts sind eine großartige Gelegenheit, eine Beziehung zu Ihren Bürgern aufzubauen und zu zeigen, dass Sie ihre Meinungen und Anliegen ernst nehmen. Eine schnelle, sachliche Antwort kann das Vertrauen in Ihre Verwaltung stärken und einen produktiven Dialog fördern.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen eine Nichtreaktion die beste Antwort ist, z.B. bei Beleidigungen, Hassreden oder offenkundig falschen Informationen. In solchen Fällen kann es sogar ratsam sein, nach vorheriger Warnung den Kommentar zu löschen und/oder den Nutzer zu sperren, wenn er gegen die von Ihnen festgelegten Verhaltensregeln verstößt.

Gleichzeitig ist es wichtig, auch kritische Stimmen zuzulassen und nicht jede negative Äußerung zu löschen. Hier zeigt sich, dass eine professionelle Moderation und klare Community-Regeln für die Nutzung Ihrer Social-Media-Kanäle von Vorteil sind.

Denken Sie daran, dass nicht jede Frage oder jeder Kommentar eine sofortige Antwort erfordert. Manchmal reicht es aus, die Nachricht zur Kenntnis zu nehmen und gegebenenfalls später zu antworten, besonders wenn eine gründlichere Recherche oder interne Absprache erforderlich ist.

13. Wie verhalten wir uns bei negativen Kommentaren oder Kritik?

Kritik ist nicht immer angenehm, aber sie kann für Organisationen sehr wertvoll sein. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, Schwachstellen zu erkennen und zu verbessern. Der erste Schritt im Umgang mit Kritik besteht darin, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Anstatt negativ auf negative Kommentare zu reagieren, sollten Sie sie als Feedback betrachten und eine konstruktive Antwort geben.

Eine negative Rückmeldung ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Es zeigt, dass die Bürger sich beteiligen und genug Interesse an Ihrer Verwaltung haben, um ihre Meinung zu äußern. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um einen Dialog zu eröffnen und zu zeigen, dass Sie bereit sind, zu lernen und sich zu verbessern.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Ihre Antwort auf negative Kommentare öffentlich ist und von anderen wahrgenommen wird. Eine gut formulierte, respektvolle Antwort kann dazu beitragen, das Vertrauen in Ihre Organisation zu stärken und zu zeigen, dass Sie die Anliegen der Bürger ernst nehmen. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, das Gespräch in einen privaten Raum zu verlagern, z.B. indem Sie den Kommentierenden bitten, Ihnen eine Direktnachricht zu senden. Dies kann besonders bei komplexen oder sensiblen Themen hilfreich sein.

Schließlich ist es wichtig, zu erkennen, dass nicht alle Kritik berechtigt ist. In einigen Fällen können negative Kommentare das Ergebnis von Missverständnissen sein oder von Personen stammen, die einfach nur ihren Unmut äußern wollen. In diesen Fällen ist es wichtig, die Situation professionell zu handhaben und nicht defensiv zu reagieren. Manchmal kann es die beste Antwort sein, einfach zu sagen: "Wir nehmen Ihre Meinung zur Kenntnis und danken Ihnen für Ihr Feedback."

14. Sollten wir auch auf positive Kommentare antworten?

Absolut, ja! Positive Kommentare sind eine großartige Möglichkeit, Ihre Verbindung mit den Bürgern zu stärken und ein Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Wenn jemand sich die Mühe macht, etwas Positives über Ihre Verwaltung zu schreiben, dann verdienen sie eine Antwort. Selbst wenn es nur ein einfaches "Danke" ist, zeigt es der Person und anderen, dass Sie zuhören und schätzen, was sie zu sagen haben.

Außerdem senden positive Kommentare eine starke Botschaft an andere. Wenn Menschen sehen, dass andere Bürger gute Erfahrungen mit Ihrer Verwaltung gemacht haben, ermutigt das sie, ebenfalls positiv zu interagieren.

Darüber hinaus ist das Reagieren auf positive Kommentare eine Möglichkeit, die Botschaft weiter zu verbreiten. Sie könnten die Gelegenheit nutzen, um weitere Informationen zu geben oder mehr Kontext zu bieten. Wenn zum Beispiel jemand ein Lob für einen bestimmten Service Ihrer Verwaltung äußert, könnten Sie darauf antworten und mehr Details über diesen Service geben oder andere darauf aufmerksam machen.

Schließlich ist es eine Chance, Ihre Wertschätzung zu zeigen. Ein einfaches "Danke" kann einen langen Weg gehen, um den Menschen zu zeigen, dass sie gesehen und geschätzt werden. Es schafft eine positive Atmosphäre und fördert das Engagement.

15. Wie können wir negative Kommentare oder Kritik am besten handhaben?

Negative Kommentare oder Kritik können eine Herausforderung darstellen, besonders in einem öffentlichen Raum wie den sozialen Medien. Es ist wichtig, hier eine professionelle, aber auch empathische Herangehensweise zu zeigen. Erstens, nehmen Sie die Kritik nicht persönlich. Bedenken Sie, dass es oft Frustration über eine Situation oder ein Erlebnis ist, die zum Ausdruck gebracht wird, nicht unbedingt eine persönliche Attacke auf Sie oder Ihr Team.

Zweitens, reagieren Sie zeitnah und professionell. Ignorieren Sie negative Kommentare nicht - das könnte den Eindruck erwecken, dass Sie die Sorgen der Bürger nicht ernst nehmen. Zeigen Sie Verständnis und stellen Sie Klärungsfragen, wenn nötig. Versichern Sie dem Kommentierenden, dass Sie sein Anliegen zur Kenntnis genommen haben und es weiterleiten werden.

Drittens, versuchen Sie, das Gespräch offline zu führen, wenn es zu spezifisch oder sensibel wird. Bitten Sie die Person, sich direkt an Sie zu wenden, um das Problem zu besprechen.

Schließlich, nutzen Sie die Kritik als Chance zur Verbesserung. Negative Kommentare können wertvolle Rückmeldungen enthalten, die dazu beitragen können, Ihre Dienstleistungen zu verbessern. Sehen Sie sie als eine Möglichkeit, zu lernen und zu wachsen.

16. Wie wichtig sind Hashtags und wie verwenden wir sie richtig?

Hashtags sind ein nützliches Werkzeug in der Welt der sozialen Medien, um Ihre Beiträge auffindbar zu machen und mit bestimmten Themen oder Diskussionen in Verbindung zu bringen. Sie sind wie ein Wegweiser, der Ihren Inhalt zu den Leuten führt, die sich für Ihre Themen interessieren.

Hashtags sind vor allem auf Plattformen wie Twitter, TikTok und Instagram wichtig, werden aber auch auf anderen Plattformen verwendet. Es ist wichtig, relevante und gängige Hashtags zu verwenden, um die Reichweite Ihrer Beiträge zu maximieren. Aber Vorsicht: zu viele Hashtags können als Spam wahrgenommen werden und sind nicht förderlich.

Um Hashtags richtig zu verwenden, halten Sie sich an diese Regeln: Erstens, halten Sie es relevant. Ihre Hashtags sollten sich auf den Inhalt Ihres Beitrags beziehen. Zweitens, halten Sie es einfach. Hashtags sollten kurz und leicht zu verstehen sein. Drittens, übertreiben Sie es nicht. Verwenden Sie nicht zu viele Hashtags in einem Beitrag. Eine Handvoll gut gewählter Hashtags ist in der Regel ausreichend.

Es kann auch hilfreich sein, einen einzigartigen Hashtag für Ihre Gemeinde oder Verwaltung zu erstellen, der in allen Ihren Beiträgen verwendet wird. Dies kann dazu beitragen, eine Gemeinschaft um Ihre Marke zu bilden und Ihre Beiträge leichter auffindbar zu machen.

LESE-TIPP: Hashtags sinnvoll einsetzen

17. Welche Themen eignen sich für welches Social Media Netzwerk?

Jedes Social Media Netzwerk hat seine eigenen Besonderheiten und zieht unterschiedliche Nutzergruppen an. Daher ist es wichtig, die richtigen Inhalte für die jeweilige Plattform auszuwählen. Hier sind einige allgemeine Richtlinien:

  • Facebook: Auf Facebook können Sie fast jede Art von Inhalt posten, einschließlich Text, Fotos, Videos, Links und mehr. Es eignet sich gut für längere Beiträge und Diskussionen und ist ein guter Ort, um mit Ihrer Gemeinschaft zu interagieren. Es kann hilfreich sein, eine Mischung aus informativen, unterhaltsamen und interaktiven Inhalten zu posten.
  • Instagram: Instagram ist eine visuell orientierte Plattform, die hauptsächlich für Fotos und kurze Videos genutzt wird. Posten Sie hochwertige Bilder, die einen Einblick in Ihre Gemeinde geben, und nutzen Sie die Story-Funktion, um hinter die Kulissen zu blicken.
  • Twitter: Twitter ist ein Ort für schnelle, kurze Nachrichten und Updates. Es ist auch eine gute Plattform, um auf aktuelle Ereignisse und Themen zu reagieren. Posten Sie regelmäßig kurze Updates, Nachrichten und Links zu weiteren Informationen.
  • LinkedIn: LinkedIn ist eine professionelle Plattform, die sich gut für Beiträge zu Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung, Fortbildungen und Netzwerkveranstaltungen eignet.

Denken Sie daran, dass Qualität immer über Quantität geht. Es ist besser, auf weniger Plattformen aktiv zu sein und hochwertige Inhalte zu liefern, als auf vielen Plattformen präsent zu sein, aber nur mittelmäßigen Inhalt zu bieten.

18. Muss ich meine Inhalte wirklich für jedes Netzwerk individuell anpassen?

Ja, das ist in der Regel sehr empfehlenswert. Jedes soziale Netzwerk hat seine eigene Dynamik, eigene Benutzergewohnheiten und oft auch eigene Formate. Zum Beispiel unterscheiden sich die optimalen Bildgrößen von Plattform zu Plattform erheblich. Was auf Instagram funktioniert, könnte auf LinkedIn weniger gut ankommen, und umgekehrt. Der Ton und die Art der Kommunikation können auch variieren. Während man auf Twitter eher kurze, prägnante Botschaften sendet, erlaubt LinkedIn ausführlichere Beiträge.

Außerdem ist es wichtig zu bedenken, dass die Nutzerbasis auf verschiedenen Plattformen unterschiedlich sein kann. Das Publikum auf Instagram ist tendenziell jünger als das auf Facebook, und LinkedIn spricht eher eine professionelle Zielgruppe an. Daher sollten Sie Ihre Botschaften an die spezifischen Zielgruppen auf jeder Plattform anpassen.

Diese Anpassungen erfordern natürlich zusätzlichen Aufwand, aber sie können dazu beitragen, dass Ihre Inhalte besser bei Ihrem Publikum ankommen und Ihre Social-Media-Strategie erfolgreicher ist.

19. Wie wichtig sind die Likes und Follower auf unseren Social Media Kanälen?

Die Anzahl der Likes und Follower auf Ihren Social Media Kanälen ist zweifellos ein sichtbares Maß für den Erfolg Ihrer Social Media Präsenz. Sie können als Indikatoren dienen, wie viele Menschen Ihre Inhalte sehen und mit ihnen interagieren, und sie können Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie gut Ihre Botschaften ankommen.

Aber es ist auch wichtig zu bedenken, dass es bei Social Media um mehr geht als nur um die Anzahl der Likes und Follower. Es geht auch um das Engagement, das Sie mit Ihrer Zielgruppe erzielen. Dies kann bedeuten, wie oft Ihre Inhalte geteilt werden, wie viele Kommentare Sie erhalten und wie oft Nutzer auf Ihre Beiträge reagieren. Diese Maßnahmen können oft ein besseres Bild davon geben, wie erfolgreich Ihre Social Media Strategie ist, als nur die Anzahl der Follower oder Likes.

Daher ist es wichtig, den Fokus nicht ausschließlich auf die Anzahl der Likes und Follower zu legen, sondern auf die Qualität der Interaktionen, die Sie auf Ihren Social Media Kanälen erzielen. Es ist besser, eine kleinere, aber engagierte Community zu haben, die regelmäßig mit Ihren Inhalten interagiert, als eine große Anzahl von Followern, die jedoch kaum auf Ihre Beiträge reagieren. Konzentrieren Sie sich auf die Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten, die Ihre Zielgruppe interessieren und mit denen sie interagieren möchten, und die Likes und Follower werden folgen.

20. Sollten Kommunen soziale Medien bei all den Datenschutz-Bedenken überhaupt nutzen?

Diese Frage ist berechtigt, besonders in einer Zeit, in der Datenschutz und Datensicherheit so wichtig sind wie nie zuvor. Als öffentliche Einrichtung ist es unerlässlich, dass Sie die Daten Ihrer Bürger schützen und die geltenden Datenschutzgesetze einhalten.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Verwendung sozialer Medien nicht automatisch bedeutet, dass Sie die Datenschutzrechte Ihrer Bürger verletzen. Es ist durchaus möglich, soziale Medien verantwortungsvoll zu nutzen und gleichzeitig die Datenschutzrechte Ihrer Bürger zu respektieren. Dazu gehört, dass Sie klare und transparente Datenschutzrichtlinien haben, die erklären, wie Sie persönliche Daten sammeln und verwenden.

Zudem ist die Präsenz in sozialen Medien oft unerlässlich, um den Bürgern zeitgemäße Kommunikationswege anzubieten und transparente Informationen zur Verfügung zu stellen. Es bietet eine Plattform für Dialog und Austausch, die gerade in einer funktionierenden Demokratie von großer Bedeutung ist.

Meiner ganz persönlichen Meinung nach, ist es gerade heute wichtiger denn je vertrauenswürdige Vertreter in den sozialen Medien zu haben. Viele Menschen verbringen dort sehr viel Zeit und sind unterschiedlichsten Informationen ausgesetzt. In Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien brauchen wir dringend offizielle Anlaufstellen, die Personen auch außerhalb der klassischen Medien erreichen und für den Dialog offen sind. Ich hoffe sehr, dass wir - gemeinsam mit Datenschützern und den Netzwerken - rechtlich einwandfreie Wege finden, hier auch weiterhin Bürger mit korrekten Informationen zu versorgen und zu zeigen, dass die Verwaltungen in einer funktionierenden Demokratie ein essenzieller Bestandteil des Lebens sind und ein offenes Ohr für die Bürger und ihre Belange und Ängste haben.

 

Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Ihnen hilft, einige Ihrer brennenden Fragen zur Social Media-Arbeit in der öffentlichen Verwaltung zu beantworten. Falls Sie noch weitere Fragen haben, schreiben Sie mir gerne. Gehen Sie raus, seien Sie sozial, und lassen Sie uns gemeinsam fantastische digitale Gemeinschaften aufbauen! 


(zuerst erschienen am 18. September 2020, zuletzt aktualisiert im Juli 2023)


Mehr Reichweite auf Instagram • Staatsanzeiger Akademie

Denken Sie groß: Reichweite auf Instagram steigern

Theorie trifft Praxis: In diesem 90 minütigen Webinar erhalten Sie Tipps, die Sie gleich aktiv an Beispielen anwenden.

Instagram bietet mittlerweile eine Vielzahl spannender Formate an: Von den klassischen Beiträgen über Stories bis hin zum Kurzvideoformat Reels. Gerade in den letzten Jahren hat sich viel getan. Zeit, die eigene Strategie zu hinterfragen und zu optimieren, um mehr Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen.

Nicht nur der sinnvolle Einsatzzweck der unterschiedlichen Formate sollte klar sein, sondern auch, wie man damit möglichst viel Mehrwert für die Zielgruppen schaffen kann. Interaktion ist für die Reichweite der wichtigste Faktor. Unser Webinar zeigt Ihnen anhand von Best-Practice-Beispielen, mit welchen Formaten Sie besser arbeiten können.

Inhalte

  • Welches Format eignet sich für welchen Zweck?
  • Wie kann ich mehr Menschen erreichen?
  • Wie kann ich Mehrwert für meine Zielgruppe schaffen?
  • Was sorgt für mehr Interaktion?
  • Was kann ich von anderen erfolgreichen Kanälen lernen?
  • praktische Übungen

Ihr Nutzen

  • Sie haben eine klare Vorstellung, welche Formate sich für welchen Einsatzzweck eignen.
  • Sie lernen Techniken kennen, die Ihnen helfen, die Menschen besser und gezielter anzusprechen.
  • Sie nehmen konkrete Ideen für die Umsetzung in der Praxis mit und können diese direkt im Webinar üben.

Teilnehmende

Geeignet für alle Mitarbeiter:innen der öffentlichen Verwaltung, die Ihren Instagram-Kanal mit Inhalten befüllen und mehr Reichweite und Sichtbarkeit bekommen möchten.

Expertin

Daniela Vey ist Informationsdesignerin und Social-Media-Expertin. Bereits seit 2009 begleitet sie Kommunen und Behörden auf dem Weg in die sozialen Medien. Ihr Fokus liegt dabei auf nachhaltigen, nutzerzentrierten Strategien. Ihr Herz schlägt für Vorträge und Workshops, bei denen sie die Teilnehmer:innen für ihre digitalen Themen begeistern kann. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge, schreibt unter anderem eine wöchentliche Kolumne für den Staatsanzeiger und steht als Co-Moderatorin der AllFacebook Konferenz in regem Austausch mit anderen Experten.

Technische Hinweise

Der Zugang zum Webinar erfolgt über die Software „Zoom“. Hier lassen sich Videokonferenzen auch ohne Anmeldung/Registrierung durchführen. Sie können das Programm entweder als Webanwendung oder als Anwendung auf Ihrem Computer starten, sollten Sie Zoom bereits installiert haben. Für eine optimale Verbindung, benötigen Sie:

  • eine aktuelle Version des Browsers Chrome (Empfehlung), Firefox oder Internet Explorer/Microsoft Edge
  • eine stabile Internetverbindung
  • ein Headset oder eingebaute bzw. angeschlossene Audioboxen an Ihrem PC/Notebook/Mac
Die Zugangsdaten erhalten Sie vor dem Webinar in gesonderter Mail. Weitere technische Hinweise finden Sie ebenfalls zum Herunterladen in Ihrer persönlichen Lernumgebung.


Lesetipps aus dem Blog


Die 5 häufigsten Fehler von Stadtverwaltungen auf Instagram

Die Rolle von Instagram in Stadtverwaltungen und Landkreisen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit den richtigen Strategien können Sie die Reichweite Ihrer Botschaften vergrößern und die Bürger stärker einbeziehen.

Hier sind die fünf häufigsten Fehler, die vermieden werden sollten, und effektive Alternativen.

Fehler #1: Gestellte Gruppenbilder

Gestellte Gruppenbilder können auf Instagram unpersönlich und veraltet wirken. Besonders in Zeiten von Corona, wo Bilder mit Abstand aufgenommen werden müssen, fehlt es an Nähe und Emotion.

Alternative: Persönliche und lebhafte Bilder

Versuchen Sie, authentische Stimmungsbilder aus dem Geschehen zu zeigen. Fokussieren Sie sich auf die Gesichter und Emotionen der Menschen. Kurze Videosequenzen können noch lebendiger wirken und die Betrachter stärker mit einbeziehen.

Fehler #2: Unleserliche Flyer, Plakate und Zeitungsausschnitte

Flyer, Plakate und Zeitungsausschnitte sind oft auf Instagram unleserlich. Besonders problematisch sind Stellenanzeigen im verkleinerten A4-Format, die eher für Verwirrung als für Klarheit sorgen.

Alternative: Persönliche Portraits und Einblicke in die Planungsprozesse

Anstatt unleserliche Dokumente zu posten, zeigen Sie Bilder von vorherigen Veranstaltungen oder bieten Sie Einblicke in den Planungsprozess. Persönliche Portraits von Beteiligten, Gästen oder Künstlern können die Bürger stärker ansprechen und begeistern.

Fehler #3: Unpersönliches Profilbild

Das Profilbild sollte schnell und klar erkennbar sein. Gebäude oder Landschaften in einem Profilbild können sich nicht gut abheben und sind oft schwer zu erkennen.

Alternative: Ein optimiertes Logo oder Stadtwappen

Überlegen Sie, wie Sie Ihr Logo oder Stadtwappen für Social Media optimieren können. Klare Formen, wenig oder kein Text und Signalfarben können helfen, einen schnellen und hohen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Fehler #4: Typische Pressetexte

Auf Instagram funktionieren faktenbasierte Pressetexte nicht gut. Sie erzeugen oft nur wenig Interaktion und Engagement.

Alternative: Emotionale und mehrwertorientierte Beschreibungen

Versuchen Sie, die emotionale Atmosphäre zu beschreiben und Stimmungen im Kopf der Betrachter entstehen zu lassen. Stellen Sie den Mehrwert für die Bürger in den Vordergrund und erklären Sie, wie die Maßnahmen ihr Leben verbessern können.

Fehler #5: Immer gleiche Formate verwenden

Die Verwendung immer der gleichen Formate kann zu geringen Interaktionsraten führen und die Sichtbarkeit auf Instagram einschränken.

Alternative: Verschiedene Formate und Kanäle nutzen

Experimentieren Sie mit verschiedenen Formaten wie Videos, Bildergalerien, Stories oder Reels. Dies kann zu höheren Interaktionsraten führen und Ihre Sichtbarkeit auf Instagram erhöhen.

Schlussfolgerung

Mit diesen Strategien können Sie die Instagram-Präsenz Ihrer Stadtverwaltung optimieren und die Bürger stärker einbeziehen. Vermeiden Sie diese häufigen Fehler und nutzen Sie die vorgeschlagenen Alternativen, um Ihre Reichweite zu vergrößern und eine effektive Online-Kommunikation aufzubauen.


TikTok als Inspirationsquelle: Tipps und Tricks für effektives Social Media Management

TikTok - Eine Plattform voller Inspirationen

TikTok, die Plattform, die für ihre kurzen Tanz- und Karaoke-Videos bekannt ist, bietet auch für Stadtmarketing-Verantwortliche und Pressesprecher ein reichhaltiges Reservoir an Inspiration. Trotz kontroverser Debatten rund um Zensur und Datenschutz stellt die von ByteDance betriebene Plattform eine der am schnellsten wachsenden Communities dar.

Mit der Tagesschau https://vm.tiktok.com/ZSaCBQHE/, dem Roten Kreuz https://vm.tiktok.com/ZSaCkW6s/  und dem Gesundheitsministerium https://vm.tiktok.com/ZSaCMdtv/  sind mittlerweile auch schon einige seriöse Anbieter auf der Plattform unterwegs.

Was man sich schon jetzt von der Art, Inhalte umzusetzen, abschauen kann:


Videos: Der Schlüssel zum Social Media Erfolg

Das Konzept der Bewegtbilder dominiert die Social Media Welt und bietet eine organische Reichweite wie kein anderes Format. Plattformen wie Instagram haben dies erkannt und mit neuen Formaten wie "Reels", ähnlich denen auf TikTok, reagiert.

TIPP: Nutzen Sie Videos als Ihr primäres Kommunikationsmittel, um Ihre Botschaften effektiv zu verbreiten. Überlegen Sie, wie Sie vermehrt auf Bewegtbild setzen können.


Influencer-Marketing und Hashtag-Kampagnen: Die Kraft von Gemeinschaft und Trends

Eine weitere effektive Strategie auf TikTok ist die Nutzung von Influencer-Marketing und Hashtag-Kampagnen. Mit über 800 Millionen aktiven Nutzern weltweit bietet TikTok eine enorme Reichweite und eine engagierte Community. Es könnte für Stadtmarketing-Verantwortliche und Pressesprecher sehr lohnend sein, Partnerschaften mit lokalen oder thematisch relevanten Influencern einzugehen. Diese Influencer könnten bei der Verbreitung Ihrer Botschaften und der Erhöhung Ihrer Reichweite eine wichtige Rolle spielen.

Tipp: Identifizieren Sie Influencer, die gut zu Ihrer Marke passen und Ihre Zielgruppe ansprechen. Arbeitet gemeinsam an einer kreativen Kampagne, die Ihr Publikum anspricht und einbezieht.

Hashtag-Kampagnen sind eine weitere wirksame Methode, um die Aufmerksamkeit auf Ihre Inhalte zu lenken. Sie sind besonders effektiv, wenn sie mit aktuellen Trends oder Themen verbunden sind. Bei erfolgreichem Einsatz können sie dazu beitragen, Ihre Inhalte viral zu machen und Ihre Botschaft einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Tipp: Nutzen Sie Hashtag-Kampagnen, um Ihr Publikum zu engagieren und Ihre Inhalte zu verbreiten. Achten Sie darauf, dass die Hashtags relevant und aktuell sind, um die besten Ergebnisse zu erzielen.


Präzise und Kompakt: So bleiben Ihre Inhalte im Gedächtnis

Immer wieder hört man, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Social Media Nutzer sinken. Der nächste Inhalt ist schließlich nur eine kleine Daumenbewegung entfernt. Neuere Untersuchung zeigen jedoch, dass Menschen mittlerweile mehr Informationen verarbeiten und schneller relevante Sachen herausfiltern können. Die Geduld hält sich dabei aber tatsächlich in Grenzen. Daher ist es wichtig, direkt zu Beginn einen guten Grund zu liefern, sich den Inhalt anzuschauen. Trotzdem sollten diese nicht zu langatmig werden. Die von TikTok vorgegebenen 15 Sekunden bieten da eine sehr gute Orientierung.

TIPP: Kommunizieren Sie Ihre Botschaften kurz und knackig. Betonen Sie den Mehrwert für Ihre Nutzer und platzieren Sie diesen direkt am Anfang Ihrer Beiträge.


Edutainment: Lernen mit Spaß

Der Begriff "Edutainment", eine Kombination aus den Wörtern Education und Entertainment, beschreibt einen effektiven Weg, um Wissen zu vermitteln. Kurze, unterhaltsame Videos, die wichtige Begriffe erklären oder neue Erkenntnisse teilen, sind auf TikTok sehr erfolgreich.

Inhalte werden auf TikTok primär über Hashtags (#) gefunden, d.h. über passende Schlagworte. Besonders spannend sind dabei #LernenmitTikTok (https://vm.tiktok.com/ZSaCLQmc/)und #TikTalk (https://vm.tiktok.com/ZSaC9JKP/). Hier werden in kurzen Videos Begriffe erklärt, Foto-Tipps anschaulich gemacht, Rechtsfragen beantwortet oder über neue Erkenntnisse rund um Corona informiert.

Natürlich kann man damit kein Thema vollumfänglich beantworten. Aber man kann zumindest einen Grundbaustein legen und so das Interesse wecken. Für weiterführende Informationen kann man auf Website oder andere Quellen verweisen.

Die Videos sind dabei kurz und unterhaltsam. TikTok selbst bietet die Möglichkeit, die Videos mit Musik zu untermalen und Texte einzublenden. Daraus sind bereits einige sehr spannende Formate entstanden. Einer der erfolgreichsten Deutschen auf TikTok ist @HerrAnwalt Tim Hendrik Walter mit über 2,3 Mio Followern, der Rechtsfragen beantwortet. Hier mischen sich Unterhaltung und Entertainment. https://vm.tiktok.com/ZSaCrN7u/

Untersuchung aus der Lernpsychologie zeigen, dass man sich bei einer positiven und unterhaltsamen Wissensvermittlung besser an die vermittelten Inhalte erinnern kann und sie kreativer zur Problemlösung einsetzt. Auch das spricht für unterhaltsame Wissensvermittlung - zusammengesetzt aus den Begriffen Education und Entertainment. 

Tipp: Nutzen Sie Ihre Videos als Teaser oder Zusammenfassungen der wichtigsten Punkte. Eine humorvolle Umsetzung kann dabei helfen, das Interesse Ihrer Zielgruppe zu wecken und die Informationsaufnahme zu verbessern.


Abschluss: Die passenden Werkzeuge für Ihre Inhalte

Für die Erstellung und Bearbeitung von Videos können Sie auf Apps wie InShot oder CapCut zurückgreifen. Experimentieren Sie und haben Sie Spaß bei der Gestaltung Ihrer Inhalte.


Co-Autorin des Buches

Stolze Co-Autorin "Öffentliche Verwaltung"

Dieser Open-Access-Sammelband beleuchtet Herausforderungen und Chancen für die Verwaltungskommunikation in der modernen Mediendemokratie aus verschiedenen wissenschaftlichen und berufspraktischen Perspektiven. Die Beitragsautoren diskutieren den Problemkreis der in- und externen Kommunikation von Verwaltungsinstitutionen aus kommunikations-, politik- und rechtswissenschaftlicher Perspektive und widmen sich dem Blickwinkel der Berufspraxis in Politik, Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus.

Mehr zum Buch finden Sie beim Springer-Verlag.

Ich freue mich sehr, dass ich zu diesem Sammelband ein ganzes Kapitel rund um das Thema "Social Media" beitragen durfte. Das Buch steht im Open Access zum freien Download zur Verfügung.

Mein Kapitel finden Sie hier: "Social-Media-Strategie – Ressourcenplanung, Budget und die richtige Kommunikation"

2009 führte Facebook Fanpages für Marken, Unternehmen und Kommunen ein. Damit wurde der Grundstein für die professionelle Social-Media-Arbeit von heute gelegt. Die Entwicklungen nahmen über die Jahre entscheidend Einfluss auf die Gesellschaft und Politik und veränderten den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Sichtweisen.

Anforderungen an kommunale und öffentliche Auftritte wachsen und verändern sich. Die Systeme der einzelnen sozialen Netzwerke verändern sich schneller und werden zunehmend komplexer. Nicht immer ist es einfach, in diesem Dschungel der Möglichkeiten den Überblick zu behalten.

In der Arbeit mit Kommunen kommen dabei drei Themen immer wieder auf: Es mangelt an Zeit, eigenem Budget und strategischem Fachwissen. Dem entgegen steht die Erkenntnis, dass man dort vertreten sein muss, wo sich die Bürger bewegen. Man möchte an den Gesprächen teilnehmen und auch die Menschen erreichen, die weder Tageszeitung noch Amtsblatt lesen.


Verführen Sie mit Worten: 6 Tipps für unwiderstehliche Texte

Soziale Medien sind eine Kunst, und in dieser Kunst spielt das Schreiben eine zentrale Rolle. Der leichte, lockere Ton, der in den sozialen Medien herrscht, kann dazu führen, dass die Komplexität guter Texte übersehen wird.

Doch seien wir ehrlich: Gute Texte erfordern viel Arbeit! Nicht nur die richtige Mischung aus Visualisierung und Inhalt, sondern auch die Art und Weise, wie Sie Ihre Botschaft vermitteln, entscheidet darüber, wie viel Aufmerksamkeit Ihre Beiträge erhalten.

TIPP 1: Die Magie des KISS-Prinzips: Keep it Short and Simple

Das KISS-Prinzip ist ein unschlagbarer Wegweiser für die Erstellung von Inhalten. Ihre Sätze sollten kurz, klar und präzise sein. Bereits in den ersten zwei bis drei Sätzen sollte der Kern Ihrer Botschaft klar sein. Stellen Sie sich vor, der Leser überfliegt Ihren Teaser nur kurz und scrollt direkt zum nächsten Beitrag. Hat er die wichtigste Information erfasst?

TIPP 2: Den Fokus im Blick behalten: Eine Zielsetzung pro Beitrag

Versuchen Sie nicht, zu viele Informationen in einem Beitrag unterzubringen. Jeder Beitrag sollte eine klare Zielsetzung haben, die Sie explizit und deutlich formulieren. Haben Sie weitere wichtige Punkte im Hinterkopf? Aus jedem einzelnen wird ein neuer Beitrag!

TIPP 3: Persönlich und zugänglich: Kommunikation auf Augenhöhe

Social Media Kommunikation erfordert einen anderen Ansatz als traditionelle Medien. Sie gleicht eher einem Gespräch zwischen Freunden oder Familienmitgliedern und ist daher weniger formell. Denken Sie daran, wie Sie Freunden oder Ihrer Familie von dem Thema erzählen würden und versuchen Sie, das in schriftlicher Form umzusetzen.

TIPP 4: Mit der Zielgruppe im Kopf schreiben

Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie sich überlegen, für welche Zielgruppen in der Bürgerschaft Ihr Beitrag relevant sein könnte. Welche Fragen könnten diese Personen haben und welcher Aspekt könnte für sie persönlich relevant sein? Hier gilt: Pro Beitrag nur für eine Zielgruppe schreiben. Wenn mehrere Gruppen interessant sind, machen Sie mehrere Beiträge daraus und beleuchten Sie das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

TIPP 5: Abwechslungsreichtum ist das Salz in der Suppe

Ein guter Mix aus verschiedenen Tonalitäten, sprachlichen Ansätzen und Textlängen kann die Interaktion Ihrer Bürger mit Ihren Beiträgen steigern. Experimentieren Sie mit informativen, amüsanten und provokanten Ansätzen und analysieren Sie regelmäßig, welche Art der Ansprache bei welchen Themen besonders gut ankommt.

TIPP 6: Klare Aufforderungen: Kommunizieren Sie, was Sie wollen

Reaktionen und Interaktionen sind das große Ziel eines jeden Social Media Beitrags. Seien Sie daher klar in Ihren Aufforderungen. Was erwarten Sie von Ihren Followern? Möchten Sie, dass sie den Beitrag teilen, in den Kommentaren diskutieren, zu einer Veranstaltung kommen, von eigenen Erfahrungen berichten oder zur Wahl gehen? Seien Sie klar und direkt in Ihren Aufforderungen.

Abschluss: Machen Sie Social Media zur Kunst in Ihrer Kommune

Die sozialen Medien sind eine kraftvolle Plattform, um Ihre Bürger zu erreichen und mit ihnen zu interagieren. Nutzen Sie diese Tipps, um Ihre Kommunikation zu optimieren und Ihre Texte unwiderstehlich zu gestalten. Social Media ist nicht nur ein Spiel, es ist eine Kunst. Machen Sie es zur Kunst in Ihrer Kommune!